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Begriffe und Wege beruflicher Weiterbildung

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Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter

Veröffentlicht von am in Aufstiegsfortbildung
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Am 22. September 2017 hat sich der Bundesrat mit einem Gesetzentwurf zur Neuregelung der Berufszulassung von Immobilienmaklern und Wohnimmobilienverwaltern beschäftigt.In den Erläuterungen zum Entwurf heißt es unter anderem:  "Immobilien werden immer wichtiger für die Altersvorsorge und die individuelle Vermögensbildung der Bürgerinnen und Bürger. Begünstigt wird dies durch die aktuelle Niedrigzinsphase. Dies führt unter anderem dazu, dass Immobilienkäufer auch mit geringem oder ohne Eigenkapital hohe finanzielle Risiken eingehen. Hinzu kommt das Risiko der Unkenntnis des Marktes und der rechtlichen Grundlagen. Sie sind daher auf sachkundige Immobilienmakler angewiesen. Darüber hinaus sind nach dem Erwerb von Wohnungseigentum die Käufer auf kundige Wohnimmobilienverwalter angewiesen, die die Interessen ihrer Kunden gewissenhaft und fachkundig wahrnehmen. Durch nicht ausreichend qualifizierte Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter können bei Wohnungseigentümern beziehungsweise Auftraggebern von Immobilienmaklern erhebliche Probleme und finanzielle Schäden entstehen."
Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf wurde gebilligt und kann hier nachgelesen werden.
Die entsprechenden Regelungen sollen 2018 in Kraft treten.Über die Bestimmungen zur  Befreiung von der Weiterbildungspflicht (20 Stunden im Verlauf von drei Jahren) werden separate Vorschriften erlasssen.
Ohne Prophet zu sein zu wollen, bin ich sicher, dass Immobilienfachwirtinnen (IHK) und Immobilienfachwirte (IHK) nach den Vorschriften die Qualifikationsanforderungen erfüllen.
Wer also vorbeugen will, kann noch in den nächsten 4 Wochen in die am Montag, 16. Oktober 2017 beginnende Weiterbildung zum/zur Immobilienfachwirtin/ Immobilienfachwirt einsteigen.
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Projektleiter der KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Süd.
Langjähriger Produktgruppenleiter IHK BIldungszentrum Halle- Dessau GmbH
30 Jahre Erfahrung als Dozent, Bildungsberater und Bildungsmanager

Kommentare

  • Gast
    Torsten Lebrecht Freitag, 13 Oktober 2017

    So ein Unsinn! Mal richtig lesen und informieren! Immobilienfachwirte (IHK) und Immobilienkaufleute (IHK), sollen nur in den ersten 3 Jahren befreit werden. Seltsam, dass man IHK Abschlüsse über Akademische Abschlüsse von staatlichen Hochschulen stellt. Die "Lobby" hat wieder mal gute Arbeit geleistet. Übrigens müssen zukünftig alle, die "20 Stunden" innerhalb von 3 Jahren nachweisen, und nicht wie Anfangs vorgesehen, dass bestimmte "Alte Hasen" grundsätzlich befreit werden. Letztendlich verdient an dieser unsinnigen Gesetzgebung wieder die IHK. Als hätte man nicht schon genügend Einnahmen, mit der Zwangsmitgliedschaft.

  • Gast
    Egon Preuß Mittwoch, 18 Oktober 2017

    Sehr geehrter Herr Lebrecht, ich bitte um Verständnis, dass wir erst mal nur veröffentlichen, was beschlossen ist. Ob es eine "Alte-Hasen-Regelung" in dieser Sache geben wird und wie die genau aussieht ist meines Wissens noch nicht beschlossen (siehe Gesetzestext).
    Was die Einordnung der IHK-Weiterbildungsabschlüsse auf Meisterebene im Vergleich zu Hochschulabschlüssen angeht irren Sie. Sie sind nicht über den Hochschulabschlüssen eingeordnet, sondern laut Deutschem Qualifikationsrahmen gleichwertig. Dazu im Detail unter www.dqr.de

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Gast
Gast Mittwoch, 17 Januar 2018