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Begriffe und Wege beruflicher Weiterbildung

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Bachelorniveau- eine Qualifikationsebene, zwei Wege (mindestens)

Veröffentlicht von am in Aufstiegsfortbildung
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  Auf dem Bild sehen Sie ein 
  beliebtes Management-
  Trainingstool für die 
  gemeinsame Lösung von 
  Aufgaben, koordiniertes 
  Vorgehen und zielführende 
  Abstimmung auf dem Weg 
  zu einem gemeinsamen Ziel.


Man könnte auch annehmen, dass jeder Akteur für eine andere Qualifikationsstufe oder einen ganz individuellen Bildungsweg steht. In Aktion - mit den Fäden in der Hand und dem Baustein am Haken - käme niemand auf die Idee, erst zu erörtern, welche formale Qualifikation wohl geeignet ist, in diesem Team mitzuarbeiten.

Das soll nicht bedeuten, dass Art und Umfang einer Qualifikation keine Bedeutung hätten. Es soll nur heissen: Zur Lösung dieser Aufgabe kommen die Teammitglieder in Frage, weil sie durch Beruf, Berufserfahrung, formale und nicht formale Weiterbildung die dazu notwendige Handlungskompetenz erworben haben. Und das kann man eben auf sehr unterschiedlichen Wegen.

Im Zusammenhang mit der Erarbeitung eines Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmens ist in den letzten Jahren auf breiter Front die Überzeugung gewachsen, dass berufliche Handlungkompetenzen sowohl durch berufliche Aus- und Weiterbildung als auch ein akademisches Studium ein vergleichbares Niveau erreichen können.
 

Auf der gemeinsamen Stufe 6 des Qualifikationsrahmens sind somit zu Recht genauso Absolventen eines Bachelorstudiums wie auch Absolventen einer IHK-Prüfung zum Meister, Fachwirt oder Fachkaufmann eingeordnet. Sie finden sich dort gemeinsam, weil die unterschiedlichen Bildungswege zwar nicht zu gleichartigen, sehr wohl aber zu gleichwertigen Abschlüssen geführt haben.

Konsequenterweise erhalten schon heute (wenn auch leider noch zu selten) beruflich qualifizierte Bewerber den Zugang zu aufbauenden akademischen Studiengängen (Master), ganz sicher aber, und dies ist gesetzlich gesichert, auch ohne Abitur den uneingeschränkten Zugang zu Hochschulen.
 

Mit dieser Entwicklung soll und kann der Unterschied zwischen beruflicher Weiterbildung und akademischer Bildung nicht verwischt werden. Vielmehr geht es um das für die Fachkräfteentwicklung wichtige Signal,


- dass Engagement, Fleiß und Können auf sehr unterschiedlichen Wegen zu Führungsverantwortung, attraktiven Aufgaben und entsprechender Vergütung führen können und

- dass insbesondere junge Menschen ihren Berufsweg entsprechend ihren Interessen, Neigungen und momentanen Möglichkeiten starten können, ohne aufgrund der Undurchlässigkeit im Bildungssystem in einer Sackgasse zu landen.

 

 

 

 

 

 

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Projektkoordinator von ZuSA Landes-KAUSA-Servicestelle Sachsen-AnhaltStandort- und.
Langjähriger Produktgruppenleiter IHK Bildungszentrum Halle- Dessau GmbH
35 Jahre Erfahrung als Dozent, Bildungsberater und Bildungsmanager

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