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Begriffe und Wege beruflicher Weiterbildung

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DIHK Studie zum Weiterbildungserfolg- Überraschungen

Veröffentlicht von am in Aufstiegsfortbildung
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sucht man in solchen Erhebungen jedes Jahr wieder. Nach Durchsicht der Ergebnisse stellt man dann fest, die Revolution ist ausgeblieben, aber interessante Details haben die Lektüre doch gelohnt. Das fast 60% der Absolventinnen und Absolventen sich nicht am Ende ihres Weiterbildungsweges sehen ist eine gute Nachricht und dass davon etwa die Hälfte wieder auf anerkannte Abschlüsse der höheren Berufsbildung setzt bestätigt uns auf dem Weg, unsere Angebote in diesem Bereich weiterzuentwickeln und für unsere Kunden attraktive Durchführungsmodelle in Kombination aus Präsenz- und Webinarterminen bereitzuhalten.
Natürlich investieren Weiterbildungskunden Zeit und Geld, um beruflich aufzusteigen (66% der 17.000 befragten Weiterbildungsteilnehmenden) und ihre Einkommenssituation zu verbessern (46%). Allerdings denken 85% der Befragten darüber hinaus nicht nur an Geld und Status. Sie meinen, die Weiterbildung habe sie auch persönlich vorangebracht, habe ihren Blickwinkel erweitert, ich Verständnis allgemein verbessert und ihre Souveränität gestärkt.
Unverändert sind Teilnehmende der höheren Berufsbildung jung (seit 2011 fast unverändert 84 % bis 40 Jahre) und sie werden tendenziell jünger. Der Anteil der bis 25jährigen in dieser Gruppe ist seit 2011 um 5 Prozentpunkte gestiegen. Die vielgescholtene Generation Y ist offenbar trotz fehlender Geradlinigkeit in den Lebensläufen und starker Betonung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durchaus zielstrebig und karrierebewusst.
Hier und da stoßen wir auf Verwunderung, wenn in Verordnungen über die Prüfung zu Abschlüssen der höheren Berufsbildung als eine mögliche Zugangsvoraussetzung Hochschulerfahrung erscheint. Die Weiterbildungserfolgsstudie zeigt, dass die Autoren der Verordnungen offenbar den Puls der Zeit gut erspürt haben. Der Anteil von Prüfungsteilnehmenden mit Hochschulerfahrung hat sich seit 2014 auf etwa 10% verdoppelt. Wer hinter dieser Entwicklung hauptsächlich Studienabbrecher vermutet irrt: 76 % der Teilnehmenden in dieser Gruppe haben eine Hochschulabschluss (42 % Bachelor und 34% Diplom).
Deren Hauptmotiv für einen zusätzlichen Abschluss der höheren Berufsbildung ist ist zu twa 50% die Praxisnähe der Weiterbildung und zu ca. einem Drittel die Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Die Teilnehmerstärksten Abschlüsse sind bundesweit die, die auch bei uns an der Spitze der "Hitliste" stehen:
Und zum Schluss die eine sehr wichtige Frage: Lohnt sich die Weiterbildung finanziell ? Ja, etwa drei Viertel der Befragten gaben Gehaltsverbesserungen in Folge der Weiterbildung an. Gegenüber der Vorbefragung waren die Gehaltssprünge zuletzt höher ausgefallen.
Auch interessant: Für 63% derer, die ein höheres Einkommen erzielen konnten war dies eine Anerkennung des Engagements beim bisherigen Arbeitgeber, 37% fanden eine entsprechende Anerkennung bei einem anderen Arbeitgeber.

Alle Zahlen in diesem Beitrag stammen aus der "DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung 2018. Gemeinsam durchstarten mit höherer Berufsbildung" .
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Projektleiter der KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Süd.
Langjähriger Produktgruppenleiter IHK BIldungszentrum Halle- Dessau GmbH
30 Jahre Erfahrung als Dozent, Bildungsberater und Bildungsmanager

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Gast Dienstag, 25 Februar 2020