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Begriffe und Wege beruflicher Weiterbildung

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KAUSA Informiert: Auch 2018 Fachkräfte dringend gesucht, ob mit oder ohne Migrationshintergrund (Arabische Übersetzung von Ahmad Ibrahim)

Veröffentlicht von am in Aufstiegsfortbildung
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„Uni oder Werkstatt? Campus oder Berufsschule?“, mit diesen Fragen eröffnet Jürgen Hoffmann in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 9./10. Dezember 2017, Seite C8) seine Argumentation für mehr Mut zur duale Ausbildung, auch durch Abiturienten.

Aktuell beginnt einer von vier Abiturienten nach der Schule eine Ausbildung statt ein Studium. Es gibt gute Gründe, warum das mehr junge Menschen tun sollten:

·         Während der Ausbildung verdient man schon Geld und kann seinen Lebensunterhalt, mindestens teilweise, selbst bestreiten

·         In vielen Branchen werden wegen der guten Wirtschaftslage Lehrlinge geradezu hofiert und als Nachwuchsfachkräfte gezielt gefördert

·         Mit ihrer Praxiserfahrung bringen die ehemaligen Lehrlinge einen Trumpf mit, den Hochschulabsolventen nicht in dem Umfang bieten können und haben damit gute Karrierechancen

·         Weiterbildungsmöglichkeiten, von denen es nach Erfahrung des Autors „fast so viele wie Sandkörner am Strand von Sylt“ gibt, ermöglichen den Facharbeitern  weiteren beruflichen Aufstieg

Die Ansicht, dass “Akademiker grundsätzlich mehr verdienen als Nichtakademiker“, so Markus Kiss vom DIHK „ist ein Vorurteil“ und gehört ins Reich der Legenden. „Die auf den Arbeitsmarkt zukommende Akademikerschwemme“ so Hoffmann, wird Hochschulabgänger immer häufiger in unterqualifizierte und schlechter bezahlte Tätigkeiten zwingen“ Das wird dazu führen, dass sich das Einkommensgefüge zugunsten derer verschieben wird, die eine Lehre gemacht haben.

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Projektleiter der KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Süd.
Langjähriger Produktgruppenleiter IHK BIldungszentrum Halle- Dessau GmbH
30 Jahre Erfahrung als Dozent, Bildungsberater und Bildungsmanager

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Gast Dienstag, 19 Juni 2018