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Begriffe und Wege beruflicher Weiterbildung

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Ohne Bachelor zum Master?

Veröffentlicht von am in Aufstiegsfortbildung
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Ja, das geht! Unumstritten ist das Ganze allerdings nicht.Unter der Überschrift "Per Abkürzung zum Master" berichtet Sebastian Münster in der FAS vom 27.10.2013 über Masterstudiengänge, die verschiedene Hochschulen auch für Interessierte ohne Erststudium anbieten.

Die Befürworter solcher Regelungen verweisen auf einen Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2010, wonach auch Studieninteressierte ohne Erststudium nach langjähriger Berufserfahrung unter bestimmtenm Umständen zu Masterstudiengängen zugelassen werden sollten. Dies sei eine Konsequenz aus den Bologna-Reformen zum Thema "Lebenslanges Lernen". Danach sollen Bewerber stärker nach ihren Fähigkeiten als nach formalen Voraussetzungen ausgewählt werden.

Die Kritiker dieses Weges (der übrigens je nach Bundesland und Hochschule sehr unterschiedlich oder gar nicht beschritten wird) sehen darin eine Entwertung des Bachelor-Abschlusses.
Wie dem auch sei, die Zukunft wird zeigen, ob dies ein zukunftsfähiger Trend ist oder nur ein Strohfeuer.

In unserer Region gibt es den interessanten Ansatz der Hochschule Merseburg,  BilanzbuchhalterInnen (IHK) in einem "Brückensemester", in dem gleichzeitig ein Bachelorabschluss erworben wird, auf den anschließenden berufsbegleitenden dualen Masterstudiengang "Steuer- und Rechnungswesen" vorzubereiten. Infos zu diesem Studiengang hier http://www.hs-merseburg.de/ww/studiengaenge/steuer-und-rechnungswesen-ma/uebersicht/ und gern auch bei mir.

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Projektkoordinator von ZuSA Landes-KAUSA-Servicestelle Sachsen-AnhaltStandort- und.
Langjähriger Produktgruppenleiter IHK Bildungszentrum Halle- Dessau GmbH
35 Jahre Erfahrung als Dozent, Bildungsberater und Bildungsmanager

Kommentare

  • Gast
    bieber Freitag, 20 Dezember 2013

    Ich finde das ganze System total lachhaft. Das entwertet jeden Bachelor-Ingenieur.

  • Gast
    Mark Lehr Freitag, 22 November 2013

    Hallo Herr Preuß,

    sein einigen Jahren geht auch der Master ohne Erststudium, das ist richtig. Was viele nicht wissen, dass die Anzahl dieser Studienangebote gar nicht mehr so klein ist und sogar weiter wächst.
    Ich finde das auch richtig. Warum sollte jemand der viel Berufserfahrung, aufbauend auf einer fundierten Ausbildung und evtl. einer Weiterbildung zum Fachwirt oder Fachkaufmann icht die Chance erhalten ein Masterstudium aufzunehmen. Diese Absolventen bekommen den Master ja nicht geschenkt, sonder müssen eine Aufnahmeprüfung durchlaufen, einwandfreie Zeugnisse vorweisen. Ich selbst konnte von so einer Regelung proftieren und habe mich beruflich und gehaltstechnisch noch einmal verbessert.
    Übrigens ist die Anerkennung von "Lebenserfahrung" im Ausland seit Jahren gängige Praxis.
    Ich glaube wir sind für Deutschland auf dem richtigen Weg.

    VG Mark Lehr,
    einem Masterabsolvent ohne Bachelor :-)

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Gast
Gast Samstag, 31 Juli 2021